Literatur

Lesenswertes: Die Neue MAZ Ausgaben 1 und 2/2026

Monatliches zum Lesen und Schauen

Seit diesem Jahr erscheint die Neue MAZ monatlich, ein sehr ambitioniertes Unterfangen. Denn Monat für Monat gilt es, das 48 Seiten umfassende Heft mit interessanten Inhalten zu füllen, die die Leserschar immer neugierig auf das nächste Heft machen sollen. Nachdem uns die ersten beiden Ausgaben für das Jahr 2026 vorliegen, haben wir keinen Zweifel am Erfolg der Neuen MAZ. Denn inhaltlich hat sie ihren Weg gefunden. Neben gestrafften Neuheitenvorstellungen zeigen Ekaterina Sergatschewa und Veit Kornberger das, was auch die Stärke der früheren Modellautozeitschrift war: Umbauberichte aus allen Bereichen, Dioramen, Berichte über Vorbild und Modell sowie vor allem Kleinserienmodelle. Für viele Modellautofreunde sind gerade die Kleinserienmodelle, ob aus Metall, Resine oder 3D-Druck, das Salz in der Suppe ihres Hobbys. Somit bietet die Neue MAZ nicht nur den reinen Modellautosammlern, sondern auch den fingerfertigen Umbauern reichlich Lesestoff und Anregungen.

Wenden wir uns nun mit dem Inhalt der beiden Ausgaben zu, ohne natürlich alles zu verraten. Ein gewisser Überraschungseffekt soll für den Leser ja noch bleiben. In Heft 1/26 beschäftigen sich die Umbauer mit ganz gegensätzlichen Themen wie dem Transport eines Windradflügels, dem Hudson Eight von Heidi Hetzer, mit dem sie die Welt umrundeten, US-Trucks und weiteren Basteleien. Im Bereich Vorbild und Modell widmen sich die Autoren den großen Limousinen von Jaguar, dem VW Polo und der kurzen Episode des Airport-Transfer in Berlin von 1990 bis 1991. Weitere lesenswerte Beiträge runden das Heft ab.

Diese Mischung wird in der zweiten Ausgabe des Jahres 2026 fortgesetzt. Natürlich gibt es Fotos von den Neuheiten im Maßstab 1:87 der auf der diesjährigen Messe vertreten Firmen Wiking, Brekina, PCX87 und BoS. Interessant ist der Artikel über einen Kleinserienhersteller aus dem Baskenland, der sich der Miniaturisierung der dortigen Einsatzfahrzeuge verschrieben hat. Viele Seiten des Heftes sind dem Dioramenbau gewidmet, aber auch Vorbildfahrzeuge und die dazu passenden Modelle werden beschrieben. Das Heft verspricht auf seinen 48 Seiten eine vielfältige Abwechslung beim Lesen, und wenn für den Leser auch nicht jedes Thema von Interesse ist – der Blick über den Tellerrand lohnt allemal.

kr